Bildmuster vs. Hashwerte

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Um den Nutzen, den die Erkennung auf Basis von Bildmustern gegenüber der Hashwerte-Methode bringt, muss ein wenig Technik erklärt werden.

Was ist ein Hashwert?

Ein Hashwert ist vergleichbar mit einem Fingerabdruck einer Datei.
Wird beispielsweise nur die Schriftfarbe in einem Textdokument geändert, so ist der Hashwert komplett anders - obwohl der Inhalt der selbe geblieben ist.
Genau das ist der Sinn eines Hashwerts: eine Datei 100%ig zu identifizieren.

Was ist ein Bildmuster?

Ein Bildmuster ist mit einem Hashwert nicht zu vergleichen
- es beschreibt vielmehr den Inhalt eines Bildes.
Damit kann ein Bildmuster im Prinzip tausende Bilder erkennen:
zum Beispiel

  • wenn Gesichter ausgetauscht wurden,
  • wenn fremde Personen zusätzlich ins Bild eingeblendet werden,
  • wenn die Farbabstimmung im Bild komplett verändert wird,


bleibt das Motiv im wesentlichen gleich und das Bildmuster würde noch immer passen (während der Hashwert längst abweichen würde).

Die Anwendung

In der Praxis bedeutet das, dass ein Bildvergleich auf Basis von Bildmustern viel flexibler und damit erfolgversprechender ist, weil Bilder häufig nachbearbeitet werden.
Durchsucht man zum Beispiel eine Daten-CD nach bereits bekannten Bildern, so hat man höhere Chancen, über die Bildmustersuche einen Treffer zu landen -- man weiß ja nicht ob die Bilder auf der CD nicht schon einmal durch einen potentiellen Straftäter bearbeitet wurden.

Das hat dazu geführt, dass das LKA Rheinland-Pfalz eine Kooperation mit uns eingegangen ist, welche im Ergebnis zu einer vollkommen neuen Strategie zur Bekämpfung von Kinderpornographie geführt hat.

Für weitere Informationen zu den Einsatzmöglichkeiten von DoublePics setzen Sie sich gerne mit uns in Verbindung